{"id":1180,"date":"2026-01-24T14:07:34","date_gmt":"2026-01-24T13:07:34","guid":{"rendered":"https:\/\/eberhard-zangger.info\/?page_id=1180"},"modified":"2026-05-03T13:06:53","modified_gmt":"2026-05-03T12:06:53","slug":"forschung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/forschung\/","title":{"rendered":"Forschung"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row row_height_percent=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; content_parallax=&#8220;0&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;194806&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_separator sep_color=&#8220;color-814396&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;175551&#8243; sep_color_type=&#8220;uncode-palette&#8220; el_width=&#8220;100px&#8220;][vc_custom_heading heading_semantic=&#8220;h1&#8243; text_size=&#8220;h1&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;156659&#8243;]Ver\u00f6ffentlichte Forschungsthemen[\/vc_custom_heading][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;208748&#8243;]Seit mehr als vier Jahrzehnten forscht Eberhard Zangger auf den Gebieten der Arch\u00e4ologie, der Geoarch\u00e4ologie und der Umweltwissenschaften. Sein Interesse gilt dabei zum Teil auch Themen, die bisher wenig untersucht oder von der institutionell etablierten Wissenschaft g\u00e4nzlich ausgeklammert wurden. Dahinter steht die \u00dcberzeugung, dass Fortschritte in der Arch\u00e4ologie nur m\u00f6glich sind, wenn traditionelle Erkl\u00e4rungsmodelle hinterfragt und an neue Forschungsergebnisse angepasst werden.[\/vc_column_text][vc_empty_space custom=&#8220;yes&#8220; custom_height=&#8220;0.2&#8243;][vc_separator sep_color=&#8220;color-814396&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;126063&#8243; sep_color_type=&#8220;uncode-palette&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row row_height_percent=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; content_parallax=&#8220;0&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;744106&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;254407&#8243;]<a href=\"#forschung-a\">A | Weltanschauungen und Interpretation<\/a><br \/>\n<a href=\"#forschung-b\">B | Kulturen und Machtzentren<\/a><br \/>\n<a href=\"#forschung-c\">C | Landschaften und Lebensr\u00e4ume<\/a><br \/>\n<a href=\"#forschung-d\">D | Umwelt und Methoden<\/a><br \/>\n<a href=\"#forschung-e\">E | Gesellschaft und Kommunikation<\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row row_height_percent=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; content_parallax=&#8220;0&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;208117&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text text_color=&#8220;color-prif&#8220; uncode_shortcode_id=&#8220;507644&#8243; text_color_type=&#8220;uncode-palette&#8220; el_id=&#8220;forschung-a&#8220;]<\/p>\n<h2>A | Weltanschauungen und Interpretationen<\/h2>\n<h3>Wie Menschen Ordnung, Zeit und Geschichte verstanden und erz\u00e4hlten<\/h3>\n<p><strong>\u02c1Ain-Samiya-Becher <\/strong>|\u00a0<a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-a-ain-samiya-becher\">Publikationen<\/a><br \/>\nDie einzigartigen Bildszenen auf dem Silberbecher aus \u02c1Ain Samiya im Jordantal (ca. 2300 v. Chr.) werden erstmals als \u00e4lteste bildliche Darstellung der Sch\u00f6pfungsgeschichte interpretiert. Sie visualisieren demnach den \u00dcbergang vom Chaos zur kosmischen Ordnung.<\/p>\n<p><strong>Felsheiligtum Yaz\u0131l\u0131kaya <\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-a-felsheiligtum-yazilikaya\">Publikationen<\/a><br \/>\nDas hethitische Felsheiligtum Yaz\u0131l\u0131kaya bei Hattusa zeigt keine willk\u00fcrlichen Prozessionen von Gottheiten, sondern ein pr\u00e4zise konzipiertes Abbild des Kosmos: Die Reliefs ordnen Himmel, Erde und Unterwelt nach astronomischen Zyklen und machen so Zeit, kosmische Ordnung und Erneuerung fassbar.<\/p>\n<p><strong>Kosmologie <\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-a-kosmologie\">Publikationen<\/a><br \/>\nBeschreibungen von Strukturen und Zyklen des Kosmos, wie sie in Yaz\u0131l\u0131kaya abgebildet sind, lassen sich \u00fcber Jahrtausende zur\u00fcckverfolgen: Von mesopotamischen Mythen \u00fcber bildliche Darstellungen der Hethiter bis hin zu Platons <em>Timaios<\/em> weisen Sch\u00f6pfungsgeschichten und ihre Darstellungen gemeinsame Elemente auf.<\/p>\n<p><strong>Platons <em>Timaios<\/em> und <em>Kritias <\/em><\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-a-platons-timaios-und-kritias\">Publikationen<\/a><br \/>\nPlatons Bericht \u00fcber Atlantis kann als Erinnerung an reale Ereignisse in der Sp\u00e4tbronzezeit gelesen werden, die durch wenige \u00dcbersetzungsfehler leicht verzerrt ist. \u00c4gyptische Schreiber hielten Naturkatastrophen, Kriege und den Zusammenbruch mykenischer Machtzentren fest.<\/p>\n<p><strong>Erkenntnistheorie<\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-a-erkenntnistheorie\">Publikationen<\/a><br \/>\nArch\u00e4ologisches Verst\u00e4ndnis entsteht nicht in einem Vakuum, sondern wird durch politische Interessen und kulturelle Machtverh\u00e4ltnisse geformt. Die einseitige Konzentration auf Griechenland und Rom hat die Sicht auf die anatolischen Kulturen verzerrt und alternative Erkl\u00e4rungsmodelle verdr\u00e4ngt.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row row_height_percent=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; content_parallax=&#8220;0&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;717246&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;187070&#8243; el_id=&#8220;forschung-b&#8220;]<\/p>\n<h2>B | Kulturen und Machtzentren<\/h2>\n<h3>Gesellschaften, Netzwerke und politische Geografie der Bronzezeit<\/h3>\n<p><strong>Luwische Kultur<\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-b-luwische-kultur\">Publikationen<\/a><br \/>\nWestanatolien war in der Bronzezeit kein Niemandsland, sondern das Zentrum einer unabh\u00e4ngigen, vielf\u00e4ltigen Kultur. Die luwische Zivilisation umfasste Hunderte von Siedlungen, bestimmte die Rohstoffproduktion und den Handel und entwickelte eigene Schriftsysteme und Machtstrukturen.<\/p>\n<p><strong>Fr\u00fche Schriftsysteme<\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-b-fruehe-schriftsysteme\">Publikationen<\/a><br \/>\nLange vor dem griechischen Alphabet entstanden in Westkleinasien sowie auf Kreta und Zypern komplexe Schriftsysteme. Sie wurden genutzt, um Herrschaftsverh\u00e4ltnisse zu regeln, Territorien zu verwalten und kulturelle Zugeh\u00f6rigkeit sichtbar zu machen.<\/p>\n<p><strong>Seev\u00f6lker <\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-b-seevoelker\">Publikationen<\/a><br \/>\nDie sogenannten Seev\u00f6lker waren Teil eines weitreichenden Konflikts um Handelswege, Rohstoffe und politische Vorherrschaft, der um 1200 v. Chr. die Machtstrukturen im \u00f6stlichen Mittelmeerraum grundlegend ver\u00e4nderte.<\/p>\n<p><strong>James Mellaart<\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-b-james-mellaart\">Publikationen<\/a><br \/>\nDer britische Pr\u00e4historiker und Arch\u00e4ologe James Mellaart pr\u00e4gte das Bild der anatolischen Fr\u00fchgeschichte wie kaum ein anderer \u2013 und besch\u00e4digte es gleichzeitig nachhaltig. Neben bahnbrechenden Entdeckungen kamen gef\u00e4lschte Texte und Zeichnungen ans Licht, was grunds\u00e4tzliche Fragen zu Mellaarts wissenschaftlicher Integrit\u00e4t aufwirft.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;499242&#8243; el_id=&#8220;forschung-c&#8220;]<\/p>\n<h2>C | Landschaften und Lebensr\u00e4ume<\/h2>\n<h3>Orte als Prozesse: Umwelt, Besiedlung und Nutzung im Wandel<\/h3>\n<p><strong>Dimini <\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-c-dimini\">Publikationen<\/a><br \/>\nDer Aufstieg und Niedergang der griechischen Dimini Magoula w\u00e4hrend der Jungsteinzeit folgte dem Rhythmus einer sich ver\u00e4ndernden K\u00fcstenlandschaft: Als der Meeresspiegel stieg und Bodenerosion f\u00fcr Sedimenteintrag in die Bucht von Volos sorgte, verlagerte sich das wirtschaftliche und soziale Zentrum Schritt f\u00fcr Schritt meerw\u00e4rts.<\/p>\n<p><strong>Argolis <\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-c-argolis\">Publikationen<\/a><br \/>\nDie Landschaft der Argolis pr\u00e4gte die Geschichte ihrer Siedlungen st\u00e4rker als bisher angenommen: Ver\u00e4nderungen der K\u00fcstenlinien, der fruchtbaren B\u00f6den und der Wasserl\u00e4ufe bestimmten, wo Orte wie Mykene, Tiryns und Asine entstanden, gediehen oder wieder verschwanden.<\/p>\n<p><strong>Lerna <\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-c-lerna\">Publikationen<\/a><br \/>\nHinter dem Mythos der Lern\u00e4ischen Hydra verbirgt sich eine reale Landschaft: Ein gro\u00dfer S\u00fc\u00dfwassersee pr\u00e4gte jahrtausendelang die Siedlung Lerna. Er beg\u00fcnstigte die Landwirtschaft und den Handel, machte die Menschen in der Region aber auch anf\u00e4llig f\u00fcr Krankheiten und Naturkatastrophen.<\/p>\n<p><strong>Mykene <\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-c-mykene\">Publikationen<\/a><br \/>\nDer Aufstieg von Mykene l\u00e4sst sich durch dessen Kontrolle \u00fcber sein Umland erkl\u00e4ren: Landwirtschaftliche Ressourcen, Stra\u00dfennetze und nat\u00fcrliche Hindernisse machten die Burg zu einem regionalen Machtzentrum.<\/p>\n<p><strong>Tiryns<\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-c-tiryns\">Publikationen<\/a><br \/>\nDie mykenische Burganlage von Tiryns war ein dynamisches Machtzentrum in einer sich schnell ver\u00e4ndernden Landschaft. K\u00fcstenlinienverschiebungen, \u00dcberschwemmungen und gezielte Wasserbauprojekte wirkten sich auf den Standort des Ortes und dessen Expansion aus.<\/p>\n<p><strong>Berbati <\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-c-berbati\">Publikationen<\/a><br \/>\nDas Berbati-Tal entwickelte sich in Form einer ausbalancierten Wirtschafts- und Siedlungsstruktur. Geologie, fruchtbare B\u00f6den und Transportwege gaben \u00fcber Jahrtausende hinweg den Rahmen vor, in dem Landwirtschaft, Viehzucht und die Kontrolle von P\u00e4ssen m\u00f6glich waren.<\/p>\n<p><strong>Asine <\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-c-asine\">Publikationen<\/a><br \/>\nAsine war in pr\u00e4historischer Zeit eine Insel. Schwankungen des Meeresspiegels, die Bildung von Lagunen und massive Sedimentation bestimmten, wann der Ort als Hafen, als R\u00fcckzugsort oder als befestigte Burg genutzt werden konnte.<\/p>\n<p><strong>Pylos <\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-c-pylos\">Publikationen<\/a><br \/>\nWo heute Lagunen und Felder liegen, kontrollierten mykenische Ingenieure einst Wasser, Schiffe und Sedimente: Die Rekonstruktion der Landschaft zeigt, dass der Palast des Nestor \u00fcber einen k\u00fcnstlich angelegten Hafen und ein f\u00fcr seine Zeit weit fortgeschrittenes Sauberwassersp\u00fclungssystem verf\u00fcgte.<\/p>\n<p><strong>B\u00f6otien<\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-c-boeotien\">Publikationen<\/a><br \/>\n\u00dcber Jahrtausende hinweg erwies sich B\u00f6otien als sensibles Grenzgebiet zwischen Bergen und Ebenen. Siedlungen entstanden dort, wo fruchtbarer Boden, Wasser und Transportwege Stabilit\u00e4t erm\u00f6glichten; sie verschwanden, sobald sich die \u00f6kologischen oder politischen Bedingungen \u00e4nderten.<\/p>\n<p><strong>Gournia<\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-c-gournia\">Publikationen<\/a><br \/>\nGournia auf Kreta lag im Zentrum eines gut vernetzten K\u00fcstengebiets: Die gesch\u00fctzte Mirabello-Bucht verband die Siedlung, den Hafen und das Hinterland zu einem Knotenpunkt, an dem jahrtausendelang Handel, Landwirtschaft und Seefahrt zusammenkamen.<\/p>\n<p><strong>Troja <\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-c-troja\">Publikationen<\/a><br \/>\nWer Troja nur als befestigten K\u00f6nigssitz betrachtet, \u00fcbersieht die wahre Leistung ihrer Bewohner: In der Flussaue vor der Zitadelle errichteten sie offenbar ein komplexes System aus Wasserbauwerken, Hafenanlagen und Treidelpfaden, um den Schiffen die Passage durch eine der gef\u00e4hrlichsten Meerengen der damaligen Zeit zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><strong>Zypern <\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-c-zypern\">Publikationen<\/a><br \/>\nAuf Zypern beg\u00fcnstigten die nat\u00fcrliche Umgebung, Rohstoffe und Transportwege ein au\u00dfergew\u00f6hnlich dynamisches Siedlungsgebiet. Bergbau und Handelsbeziehungen bestimmten, wann Teilregionen aufstiegen oder wieder an Bedeutung verloren.<\/p>\n<p><strong>Tunesien <\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-c-tunesien\">Publikationen<\/a><br \/>\nWas heute als trockene Randzone erscheint, war in r\u00f6mischer Zeit ein hochproduktives Gebiet: Im Norden Tunesiens wechselten sich Phasen intensiver Nutzung mit Perioden \u00f6kologischer \u00dcbernutzung ab, wodurch sich die Siedlungsstrukturen st\u00e4ndig neu organisieren mussten.<\/p>\n<p><strong>\u00c4gypten <\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-c-aegypten\">Publikationen<\/a><br \/>\nZwischen dem Nil und der W\u00fcste entwickelte sich eine fragile Kulturlandschaft, in der sich vordynastische Siedlungen mit Ver\u00e4nderungen der Umwelt, Ressourcenknappheit und Fernhandel arrangieren mussten \u2013 Entwicklungen, aus denen sp\u00e4ter die staatlichen Strukturen \u00c4gyptens hervorgingen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;960247&#8243; el_id=&#8220;forschung-d&#8220;]<\/p>\n<h2>D | Umwelt und Methoden<\/h2>\n<h3>Nat\u00fcrliche Prozesse und Methoden zu ihrer Rekonstruktion<\/h3>\n<p><strong>Bodenerosion<\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-d-bodenerosion\">Publikationen<\/a><br \/>\nAm Ende der letzten Eiszeit waren die B\u00f6den Griechenlands gefestigter als je zuvor. Ihre massive Zerst\u00f6rung begann erst mit dem Eingreifen des Menschen: Entwaldung, Landwirtschaft und \u00dcbernutzung l\u00f6sten Erosionsprozesse aus, deren Folgen die Landschaft bis heute pr\u00e4gen.<\/p>\n<p><strong>Erdbeben <\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-d-erdbeben\">Publikationen<\/a><br \/>\nIm Mittelmeerraum zwangen Erdbeben w\u00e4hrend der Fr\u00fchgeschichte ganze Regionen zu einer grundlegenden Neuordnung. Sie ver\u00e4nderten Wasserl\u00e4ufe und f\u00fchrten zu \u00dcberschwemmungen, wodurch sich die K\u00fcstenlinien dauerhaft verlagerten.<\/p>\n<p><strong>Naturkatastrophen <\/strong>| <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-d-naturkatastrophen\">Publikationen<\/a><br \/>\nNaturkatastrophen galten lange Zeit als Hauptursache f\u00fcr den Zusammenbruch der bronzezeitlichen Gesellschaften. Eine systematische \u00dcberpr\u00fcfung zeigt jedoch, dass weder Erdbeben, Vulkanausbr\u00fcche noch Klimaschwankungen die tiefgreifenden politischen und kulturellen Umw\u00e4lzungen um 1200 v. Chr. erkl\u00e4ren k\u00f6nnen. Ihre Auswirkungen waren lokal und kurzfristig und verursachten keineswegs den Untergang ganzer Kulturen.<\/p>\n<p><strong>Schwankungen des Meeresspiegels <\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-d-schwankungen-des-meeresspiegels\">Publikationen<\/a><br \/>\nDer Meeresspiegel und damit auch die K\u00fcstenlinien folgen einem rhythmischen Muster von Anstieg und Absinken. Bohrungen und geophysikalische Messungen zeigen, dass selbst geringf\u00fcgige Schwankungen des Meeresspiegels ganze Landschaften neu ordneten und so immer wieder neue nat\u00fcrliche und wirtschaftliche Lebensr\u00e4ume schufen.<\/p>\n<p><strong>Ver\u00e4nderungen der K\u00fcstenlinie<\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-d-veraenderung-der-kuestenlinie\">Publikationen<\/a><br \/>\nZahlreiche einstige Hafenst\u00e4dte liegen heute weit im Landesinneren, weil sich die K\u00fcstenlinien kontinuierlich verlagerten: Sedimentation, Flussdeltas und Tektonik haben die Grenze zwischen Land und Meer \u00fcber Generationen hinweg ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p><strong>Geoarch\u00e4ologie<\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-d-geoarchaeologie\">Publikationen<\/a><br \/>\nGeologische Prozesse pr\u00e4gten zu jedem Zeitpunkt die Siedlungsmuster der Menschheit. Mithilfe der Analyse von Gesteinsschichten, Reliefformen, Bodenbeschaffenheit und Sedimenten rekonstruiert die Geoarch\u00e4ologie fr\u00fchere Landschaften und ihre Transformation durch nat\u00fcrliche Kr\u00e4fte oder menschliche Eingriffe. Daraus l\u00e4sst sich ableiten, wie sich Siedlungen, H\u00e4fen, Wassersysteme und ganze Kulturen innerhalb ihres Lebensraums entwickelten und wie sie auf die Ver\u00e4nderungen der Landschaft reagierten.<\/p>\n<p><strong>Mikropal\u00e4ontologie<\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-d-mikropaleontologie\">Publikationen<\/a><br \/>\nWinzige fossile Organismen liefern Hinweise auf vergangene Landschaften. Die Analyse mikroskopisch kleiner Muschelkrebse aus Bohrproben erm\u00f6glicht es, l\u00e4ngst verschwundene Seen, S\u00fcmpfe und K\u00fcstenlinien zu rekonstruieren.<\/p>\n<p><strong>Fernerkundung<\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-d-fernerkundung\">Publikationen<\/a><br \/>\nSatellitenbilder und Luftaufnahmen enth\u00fcllen, was im Untergrund verborgen liegt: Ehemalige K\u00fcstenlinien, verlandete H\u00e4fen und versunkene Siedlungsstrukturen lassen sich aus der Luft erkunden, wodurch unser Verst\u00e4ndnis fr\u00fcherer Landschaften grundlegend ver\u00e4ndert wird.<\/p>\n<p><strong>Marine Sedimentologie<\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-d-marine-sedimentologie\">Publikationen<\/a><br \/>\nDer Meeresboden birgt ein fast vollst\u00e4ndiges Archiv der Erdgeschichte: Schicht f\u00fcr Schicht zeichnen Sedimente \u00fcber Zehntausende von Jahren klimatische Ver\u00e4nderungen, Naturereignisse und menschliche Eingriffe auf.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;160431&#8243; el_id=&#8220;forschung-e&#8220;]<\/p>\n<h2>E | Gesellschaft und Kommunikation<\/h2>\n<h3>Wie Gesellschaften sich entwickeln und arch\u00e4ologisches Wissen sichtbar wird<\/h3>\n<p><strong>Ausstellungsgestaltung<\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-e-ausstellungsgestaltung\">Publikationen<\/a><br \/>\nArch\u00e4ologie endet nicht mit Objekten in der Sammlung oder Argumenten in einem Zeitschriftenartikel: Innovative Ausstellungstechnik stellt vergangene Welten so dar, dass die Besucher nicht etwa nur isolierte Objekte sehen, sondern Zusammenh\u00e4nge erkennen \u2013 und damit Geschichte auch als Prozess verstehen.<\/p>\n<p><strong>Technikgeschichte<\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-e-technikgeschichte\">Publikationen<\/a><br \/>\nTechnischer Fortschritt entsteht dort, wo Menschen, Wissen und handwerkliche Fertigkeiten zusammentreffen. Fr\u00fche urbane Zentren im pr\u00e4historischen China wirkten als Katalysatoren, wo sich verschiedene Technologien gegenseitig befruchteten und dadurch neue Methoden hervorbrachten \u2013 von Wasserbau \u00fcber Metallurgie bis hin zu Schrift und Verwaltung.<\/p>\n<p><strong>Sozialanthropologie<\/strong> | <a href=\"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/publikationen\/#publikationen-e-sozialanthropologie\">Publikationen<\/a><br \/>\nDie digitale Gesellschaft gilt als Errungenschaft und F\u00f6rderer der Demokratie. In Wirklichkeit zementiert sie jedoch bestehende Machtstrukturen: Mit hohen Geldsummen werden Themen gefestigt und Debatten gesteuert, w\u00e4hrend andere Anliegen breiter Gesellschaftsschichten gezielt ausgeblendet werden.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row row_height_percent=&#8220;0&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; gutter_size=&#8220;3&#8243; column_width_percent=&#8220;100&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; content_parallax=&#8220;0&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;194806&#8243;][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_separator sep_color=&#8220;color-814396&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;175551&#8243; sep_color_type=&#8220;uncode-palette&#8220; el_width=&#8220;100px&#8220;][vc_custom_heading heading_semantic=&#8220;h1&#8243; text_size=&#8220;h1&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;156659&#8243;]Ver\u00f6ffentlichte Forschungsthemen[\/vc_custom_heading][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;208748&#8243;]Seit mehr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"slim_seo":{"title":"Forschungsthemen | Eberhard Zangger","description":"Seit mehr als vier Jahrzehnten forscht Eberhard Zangger auf den Gebieten der Arch\u00e4ologie, der Geoarch\u00e4ologie und der Umweltwissenschaften."},"footnotes":""},"class_list":["post-1180","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1180"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1180\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1353,"href":"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1180\/revisions\/1353"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eberhard-zangger.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}